Ökumenische Hospizgruppe e. V.
Rheinbach . Meckenheim . Swisttal

Pfarrer Diethard Römheld in den Ruhestand verabschiedet

Neue SterbebegleiterInnen

Ökumenische Hospizgruppe dankt für die wertvolle Zusammenarbeit

Nach 24 Jahren Dienst in der evangelischen Kirchengemeinde Rheinbach wurde Pfarrer Dr. Diethard Römheld in einem feierlichen Gottesdienst mit dem Segen von Superintendentin Claudia Müller-Bück und Pfarrerin Gudrun Schlösser verabschiedet und von seinen Aufgaben als Pfarrer entpflichtet.

Die Ökumenische Hospizgruppe dankt Pfarrer Römheld für die besondere Unterstützung mit Rat und Tat, vertrauensvolle Gespräche, Begleitung und wertschätzende Zusammenarbeit. Mit Pfr. Römheld wurde christliche Nächstenliebe sichtbar und konkret. Vielen Dank dafür!

Zu seinem Adieu waren neben vielen Gemeindemitgliedern zahlreiche Gäste und Wegbegleiter gekommen, darunter die Familie des jetzt ehemaligen Pfarrers, Vize-Bürgermeister Markus Pütz, der Landtagsabgeordnete Oliver Krauß, Vertreter der anderen christlichen Kirchen, des Altenzentrums Haus am Römerkanal und einer Reihe weiterer Einrichtungen.

Mitgliederversammlung 2024

Wenn Pfarrer Römheld selbst in seiner Ansprache sagte, zum „vorläufig letzten Mal“ von der Kanzel der Gnadenkirche zu sprechen, wurde das Wort „vorläufig“ sehr wohl von den Gästen registriert - mit Augenzwinkern und mit Hoffnung.

Wie Superintendentin Müller-Bück im Rückblick auf Römhelds Werdegang erinnerte, habe er zunächst gar nicht Pfarrer werden wollen. Dies, obwohl er als Sohn eines Pfarrers im Westerwald aufgewachsen war und sowohl väter- wie mütterlicherseits viele Theologen zu seinen Vorfahren zählen. Ein Studium der Theoretischen Physik wäre die Alternative gewesen. Doch schließlich entschied er sich für das Theologiestudium in Marburg und später Göttingen.

In Rheinbach waren Altenheimseelsorge und Glaubenskurse zwei seiner Schwerpunkte. Aber auch seine besonders gestalteten Gottesdienste für demente Menschen.

Im Gemeindebrief lobt Pfarrerin Schlösser die Predigten ihres Kollegen Römheld, „in denen er offen von seinem Glauben, aber auch von seinen Zweifeln sprach“. Ebenso wie seine zupackende Art im Blaumann, sei es bei Renovierungsarbeiten, beim Schneeschieben oder im IT-Bereich.

Nun freut sich Diethard Römheld auf Zeit für Lesen, Theater, modernes Ballett und Reisen. Und er will sein altes Hobby Mikroskopie reaktivieren, Pflanzen im Süßwasser untersuchen, in Fachkreisen "Tümpeln" genannt.

Bild und Text: Gerda Saxler-Schmidt, im Mai 2025