„Immergrüne Evergreens“
mit dem Salon Ensemble Beda zugunsten unserer Hospizgruppe Caféhausmusik der 1920er bis 1930er Jahre
Ein „Treffen mit guten alten Freunden“ war das Benefizkonzert mit dem Salon Ensemble Beda. Treffender hätte Ensemblemitglied und Violinistin Brigitte Hoffmann-Loss das Konzert zum Auftakt eines wundervoll-entspannten musikalischen Benefiz-Nachmittags nicht beschreiben können. Das zeigte auch die große Resonanz der Besucher.
So freute sich der Vorsitzende der Ökumenischen Hospizgruppe, Prof. Lukas Radbruch, mit dem gesamten Team, dass das Schützenhaus in der Meckenheimer Swistaue tatsächlich bis auf den letzten Platz besetzt war. Das Konzert mit „Immergrünen Evergreens“ erwies sich mit seinen beschwingten bekannter Melodien aus der Zeit der Anfänge des 20. Jahrhunderts als Publikumsmagnet.
Gerne folgten die Konzertbesucherinnen und –besucher auch der Einladung zum Mitsingen so bekannter Stücke wie „Tulpen aus Amsterdam“, „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“ oder „Puppchen, du bist mein Augenstern“. Dieses Lied richte sich übrigens nicht an eine weibliche Angebetete, sondern an einen Mann, wie die Zuhörer von Violinistin Hoffmann-Loss erfuhren. Als Moderatorin gab sie zwischen den einzelnen Stücken interessante Informationen zu deren Entstehung und zum zeitgeschichtlichen Rahmen.
So sang sich das „Traumpaar der Dreißiger Jahre“, Lilian Harvey und Willy Fritsch, mit dem Duett „Liebling, mein Herz lässt dich grüßen“ in der Tonfilm-Operette „Die Drei von Tankstelle“ in die Herzen der Zuschauer. Das Stück blieb für viele Jahrzehnte populär und wurde unter anderem von den Comedian Harmonists gesungen. Herrlich amüsant auch die Texte von „Benjamin, ich hab nichts anzuzieh’n“ oder „In der Bar zum Krokodil“.
Mit einer Reihe weiterer Stücke wie „Schöne Isabella von Kastilien“ oder „Annenpolka“ von Johann Strauß Sohn bescherte das nach dem Librettisten und Texter der Salon-Musik Friedrich Löhner-Beda benannte Ensemble einen wundervoll-entspannten Konzert-Nachmittag zugunsten der Hospizgruppe.