Ökumenische Hospizgruppe e. V.
Rheinbach . Meckenheim . Swisttal

Neue Mitarbeitende in der Trauerbegleitung

Neue Mitarbeitende in der Trauerbegleitung
©Ökumenische Hospizgruppe

Einen geliebten Menschen zu verlieren ist schwer zu ertragen, viele Menschen fühlen sich in dieser Zeit hilflos, zerrissen und allein gelassen. Wer ist da, wenn ich meine Geschichte immer und immer wieder erzählen will? Wer versteht meine Gefühle? Wer hört mir zu und hält meine Tränen aus?

Es sind die Trauerbegleiter*innen unserer Hospizgruppe. Im August erhielten 12 Teilnehmer*innen ihr Zertifikat für die Fortbildung in der Trauerbegleitung. Den Kurs über 72 Stunden führte die Referentin Sabine Ballasio (Selbständige Trauerbegleiterin, Mitglied im Bundesverband Trauerbegleitungen). Inhalte wie, die vielen Facetten der Trauer, wo liegen die Ressourcen bei mir und den Trauernden, wie führe ich so ein Gespräch überhaupt, was ist eine erschwerte Trauer – und wie gehe ich damit um - Spiritualität, Zielbestimmung und Selbstschutz führten oft zu erwünschten Selbsterfahrungen bei den Ehrenamtlichen.

Verlust – gleich welcher Art - am eigenen Leib erfahren zu haben – in den Schuhen des anderen ein Stück des Weges gehen – das ist hilfreich in einer Begleitung. Und doch ist es notwendig, den Unterschied zwischen Mitgefühl und mit leiden zu erfassen und sich entsprechend im Selbstschutz zu üben.

Die Teilnehmer*innen in diesem Kurs haben diese Erfahrungen auf sich genommen. Nun erhielten sie ihre Zertifizierungsurkunde von Vorstandsmitglied Waltraud Glössner im Beisein von Sabina Ballasio und Koordinatorin Stephanie Ruland. Der Verein freut sich sehr, dass sie ihr Wissen nun in der Begleitung von Trauernden ehrenamtlich einsetzen können.

Monika Matern – im August 2025