Die Erinnerung – traurig und tröstend zugleich
Bewegung tut gut – sagt man.
Beim jährlichen Spaziergang mit Trauernden konnten die vier Begleitenden des Hospizvereins dies auch beobachten. Alle Gefühle durften sein bei diesem Spaziergang durch die Apfelplantagen in Meckenheim mit Einkehr bei Kaffee und Kuchen. Menschen, die eine Verlusten erlitten haben – um jemanden trauern – konnten nach Anmeldung daran teilnehmen.
Beim Gehen kamen nicht nur die Füße in Bewegung. Erst lösten sich die Gedanken dann die Zunge, und manchmal auch die Tränen, die in ein Lachen übergehen konnten.
Die Erinnerung ist in der Trauer gerne zweischneidig, weinen und lachen liegen nah beieinander. Dabei ist sie das, was von den Verstorbenen bleibt. Manchmal ist es ein Geruch, ein Wort – und manchmal ein Stück Pflaumenkuchen, der früher vom Ehemann gebacken wurde, weil es der Lieblingskuchen war. Foto Herbst Äpfel.
Für die Ökumenische Hospizgruppe e.V. – Monika Matern im Oktober 2025