Ökumenische Hospizgruppe e. V.
Rheinbach . Meckenheim . Swisttal

Christine von Gadow ausgezeichnet

Christine von Gadow mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet

Für ihr jahrzehntelanges soziales Engagement hat der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Christine von Gadow die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. In Anwesenheit von Familie und Wegbegleitern hat Vize-Landrätin Notburga Kunert ihr diese höchste Auszeichnung, die die Bundesrepublik zu vergeben hat, in einer Feierstunde im Rathaus der Stadt Meckenheim überreicht.

 Christine von Gadow mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet

Mit Christine von Gadow werde eine Frau geehrt, deren Wirken „über viele Jahre hinweg weit über das unmittelbare persönliche Engagement hinausreicht“, so die Vize-Landrätin. Mit ihrem Einsatz habe Christine von Gadow unzähligen Menschen in besonders sensiblen Lebenssituationen beigestanden, Trost gespendet, Halt gegeben und Mut gemacht. Wenn dieses Engagement auch oft im Stillen wirke, so könne dessen Bedeutung für unsere Gesellschaft kaum hoch genug eingeschätzt werden.

 Bürgermeister gratuliert
 Bürgermeister gratuliert

Christine von Gadow war Gründungsmitglied der Ökumenischen Hospizgruppe und unter anderem deren stellvertretende Vorsitzende. Ein besonderer Schwerpunkt ihres Engagements bis heute liegt in Aufbau, Organisation und Leitung des Teams Meckenheim der Hospizgruppe. Vize-Landrätin Kunert nannte unter anderem die Organisation von Benefizveranstaltungen wie beispielsweise das Dixieland-Jazz-Konzert zum 20-jährigen Vereinsbestehen im September 2022. Mit diesen Veranstaltungen können wichtige Finanzmittel für die Arbeit des Hospizvereins gewonnen und eine breite Öffentlichkeit für die Hospizarbeit sensibilisiert werden, wie die Vize-Landrätin des Rhein-Sieg-Kreises deutlich machte. Zudem übernehme Christine von Gadow Aufgaben in der Öffentlichkeitsarbeit des Hospizvereins und gebe ihre Erfahrung und ihr Wissen in Vorträgen und Schulungen weiter.

 Bürgermeister gratuliert

Meckenheims Bürgermeister Sven Schnieber, der auch im Namen von Stadtrat und Stadtverwaltung zur Auszeichnung gratulierte, bezeichnete Christine von Gadows als „wahren Tausendsassa“ in ihrem vielfältigen und umfangreichen sozialen Engagement. Über die Hospizgruppe hinaus, habe sie sich schon in den 1980er Jahren engagiert in der Aussiedlerarbeit mit der Betreuung von Familien, im Möbellager und rund 30 Jahre lang in der Hausaufgabenbetreuung an der Katholischen Grundschule. Ebenso bei der Johanniter Hilfsgemeinschaft und dem Runden Tisch der Evangelischen Kirche Meckenheim.

Christine von Gadow selbst sagte, dass sie ihr Engagement sehr gerne ausübe „mit all den lieben Menschen“. Besonders hob sie das Team Meckenheim der Hospizgruppe hervor: „Eigentlich müsste man allen einen Orden verleihen.“

Text und Foto Hospizgruppe Saxler-Schmidt