Ökumenische Hospizgruppe e. V.
Rheinbach . Meckenheim . Swisttal

Veranstaltungshinweise

Neue und bekannte Wege gehen – Spaziergang mit Trauernden

Wer einen Menschen verloren hat, dürfte sich gerade in Zeiten von Corona mit seinen Kontaktbeschränkungen in seiner Trauer allein fühlen. Da eine Zusammenkunft in Räumen beim beliebten Gesprächs-Café für Trauernde der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. immer noch nicht möglich ist, wird nun als Alternative ein gemeinsamer Spaziergang angeboten.

Die Hospizgruppe lässt die Trauernden auch hierbei nicht alleine. Zwei Ehrenamtliche Trauerbegleiterinnen möchten während des etwa einstündigen Spaziergangs mit ihnen ins Gespräch kommen. Aber auch Gespräche untereinander, mit Menschen, die genau wissen wie es ist mit einem Verlust weiterleben zu müssen, tun einfach gut. Man kann reden oder zuhören oder einfach in Gemeinschaft die Natur genießen.

Leider ist dieses Angebot dem Wetter unterworfen und die Teilnehmerzahl begrenzt. Bitte melden Sie sich unbedingt im Hospizbüro an unter: 02226-900433. Wenn Sie auf dem Anrufbeantworter Name und Rufnummer hinterlassen, werden Sie zurückgerufen. Die Nachrichten werden regelmäßig abgehört.

Der erste Spaziergang war am Montag den 21. September um 15 Uhr in Rheinbach. Den Treffpunkt erfuhren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen bei der Anmeldung. Die Teilnehmerzahl war begrenzt.

Wer einen Menschen verloren hat, dürfte sich gerade in Zeiten von Corona mit seinen Kontaktbeschränkungen
                            in seiner Trauer allein fühlen.

Welthospiztag 2020

Hallo, Ihr Lieben, gerade bin ich aus Rheinbach zurück: Habe endlich mit meiner Frau die tolle Ausstellung im Glaspavaillion angeschaut- wir sind beide begeistert!
Sehr informativ, sehr ideenreich , sehr geschmackvoll und - so meine Frau : so liebevoll! Unsere Gratulation zu dem gelungenen Werk! Und mein Dank eines alten Hospizlers an Alle, die daran mitgewirkt haben!
Mögen noch viele Besucher dorthin finden! Seid herzlich gegrüßt Euer Bernd in Meckenem

„Bis wir uns wiedersehen“ – Ausstellung zum Welthospiztag in Rheinbach

Unter Corona lebensbedrohlich Erkrankten, Sterbenden und Trauernden beizustehen war monatelang nahezu unmöglich und ist immer noch nur unter strengen Hygienemaßnahmen möglich.

So wird auch die Eröffnung der Ausstellung am Freitag den 9. Oktober um 16 Uhr durch den Schirmherren Stefan Rätz, zum Schutz aller Teilnehmer und Besucher, unter freiem Himmel am Glaspavillon an der Glasfachschule in Rheinbach stattfinden.

Am Objekt ist ausreichend überdachter Platz vorhanden – trotzdem möchten wir Sie bitten, an eine Mund-Nasenmaske zu denken, um diese bei Bedarf zur Hand zu haben.

Interessierte sind herzlich eingeladen sich unsere Ausstellung „Bis wir uns wiedersehen“ vom 9. – 25. Oktober anzusehen.

In diesem Jahr war es eine besondere Herausforderung, eine Form zu finden über die Hospizarbeit zu informieren, die trotz Corona möglichst vielen Menschen eine Teilnahme ermöglicht. Die Ausstellung kann jederzeit von außen besichtigt werden. Jedes Fenster, jeder Glaskasten stellt ein Thema der Hospizarbeit aus.

Es geht um Trauer, Tod und Sterben aber auch um Erinnerung und Umgang mit dem eigenen Tod. Sie zeigt u.a. die breite Fächerung der Hospizarbeit in der Region.

Dies ist auch die Gelegenheit, Arbeiten von Anne Stammler mit ihren Skulpturen und Bildern zu sehen, die sie der Hospizgruppe dankeswerter Weise für dieses Event zur Verfügung stellt.

Ein gedeckter Tisch erinnert daran, dass es irgendwann auch wieder die beliebten Gesprächscafés für Trauernde geben wird, die wie vieles andere auch, durch die Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht mehr stattfinden können.

Jedoch planen wir Trauernden einen regelmäßigen Spaziergang in kleiner, begleiteter Gruppe anzubieten, solange das Wetter dies zulässt. Einzelgespräche sind – unter Einhaltung der Hygieneregeln – jederzeit möglich. Auch kann man sich in der Ausstellung Leseanregungen holen. Die beliebtesten Titel aus dem eigenen Buchbestand sind ausgestellt. Die Bücher können im Hospizbüro – nach vorheriger Anmeldung – ausgeliehen werden.

Das Motto der Ausstellung ist auch im Gedenkgottesdienstes „Möge die Straße uns wieder zu-sammenführen“ am 30. Oktober in der Gnadenkirche in Rheinbach wiederzufinden. Letztendlich warten wir im Leben wie auch nach dem Tod eines geliebten Menschen auf Begegnung.

Muss leider erneut auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Die Teilnehmerzahl für den Gottesdienst muss leider beschränkt werden. Bitte melden Sie sich unbedingt in unserem Büro telefonisch an: 02226/900 433.

©Monika Matern, im Oktober 2020

Möge die Straße uns wieder zusammenführen – ein Gedenkgottesdienst

Freitag 30. Oktober um 18:00 Uhr

in der ev. Gnadenkirche in Rheinbach, Ramershovener Str. 6

Muss leider erneut auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Werden wir uns wiedersehen – am Ende all unserer Wege? Ist ein Wiedersehen mit denen, die uns so sehr fehlen möglich? Mancher fragt sich das beim Verlust eines geliebten Menschen und manche schöpfen aus dem Glauben darauf bereits die Kraft, mit dem Verlust umzugehen.

Insbesondere wollen wir jenen Menschen eine Möglichkeit geben, an Angehörige zu denken, die sich angesichts der Corona-Kontakt-Beschränkungen ohne gebührende Trauerfeier verabschieden mussten

Die Teilnehmerzahl für den Gottesdienst muss leider beschränkt werden. Bitte melden Sie sich unbedingt in unserem Büro telefonisch an: 02226/900 433.

Altarbild Gedenkgottesdienst 2016 Rheinbach