Ökumenische Hospizgruppe e. V.
Rheinbach . Meckenheim . Swisttal

Den Tagen mehr Leben geben

Wir möchten in einer für Sie schwierigen Zeit, trotz notwendigem Abstand, Kontakt und Begegnung gestalten. Für Einzelgespräche und Beratungen sind wir daher weiterhin über unser Hospiztelefon 0177 2178 337 für Sie erreichbar! Ein Besuch zu den Bürosprechstunden ist nicht möglich!

Wir sind ein ambulanter Hospizdienst, der Schwerkranke, Sterbende und Trauernde in der Region Rheinbach, Meckenheim und Swisttal begleitet.

Wenn Sie Begleitung oder Unterstützung wünschen, wählen Sie bitte : 01772178337. Sie erreichen unter dieser Mobilfunknummer unsere Koordinatorinnen. Sie erreichen uns auch gerne montags zwischen 10 und 12 Uhr über die Festnetznummer 02226 - 900 433.

Claudia Wilmers
Claudia Wilmers
Andrea Kleinfeld
Andrea Kleinfeld
Dr. Ailing Kleefuß-Lie
Dr. Ailing Kleefuß-Lie

Auch außerhalb der Bürozeiten können Sie gerne unsere Festnetznummer anrufen. Sprechen Sie bitte eine Nachricht auf den Anrufbeantworter und hinterlassen Sie eine Telefonnummer für den Rückruf. Wir - ohne im Büro anwesend zu sein - sehen, dass Sie angerufen haben und rufen schnellstmöglich zurück.

Großzügige Spende von Heinrich Pützler

und dem Heimat- und Verschönerungsverein Buschhoven e.V.

Im Oktober gestaltete der Tierfotograf Heinrich Pützler beim Heimat- und Verschönerungsverein Buschhoven e.V. einen „gemütlichen Nachmittag“ mit einem Foto-Vortrag. Die Gäste dankten mit großzügigen Spenden, die Herr Pützler für die Ökumenische Hospizgruppe Meckenheim – Rheinbach – Swisttal e.V. erbeten hatte.

Großzügige Spende von Heinrich Pützler und dem Heimat- und Verschönerungsverein Buschhoven e.V.

Der Vorsitzende des HVV Buschhoven, Dr. Georg Schneider übergab gemeinsam mit Heinrich Pützler, die Spende an Dieter Engels, den 1. Stellvertretenden Vorsitzenden der Ökumenischen Hospizgruppe und die Koordinatorin Claudia Wilmers.

Die Mitarbeitenden der Hospizgruppe bedankten sich herzlich bei Herrn Pützler und dem Heimat- und Verschönerungsverein Buschhoven e.V. für diese Spende und das Interesse an der Arbeit des Vereins. Die Spende soll für die Ausbildung der Trauerbegleiter*Innen des Vereins Verwendung finden.

Carina Halder im November 2022

Nur trauern kann Trauer lindern oder der Schmerz verlangt gespürt zu werden

In der Trauer befindet man sich in einer Verwirrung der Verleugnung des Verlustes, der Wut darüber, der Akzeptanz, den Erinnerungen

Gut besucht war der Ratssaal des Rheinbacher Glasmuseums am 02.11.22 anlässlich des Vortrags von Monika Müller zum Thema „Nur trauern kann Trauer lindern“, der von der Ökumenischen Hospizgruppe organisiert wurde. Gut besucht, für ein Thema das „nicht so beliebt“ ist, wie Frau Müller zu Anfang Ihres Vortrags bemerkte.

Circa drei a. 3 Millionen Menschen geraten jährlich allein in Deutschland durch den Verlust eines nahestehenden Menschen in den Zustand der Trauer. Voraussetzung für Trauer ist der Verlust von Jemandem oder durchaus auch von Etwas, zu dem man eine innige Beziehung hat - in Resonanz steht. Trauer ist keine Krankheit, sondern eine angemessene, den ganzen Menschen erfassende und sein gesamtes Leben durchtönende Reaktion auf einen erlittenen Verlust.

Trauer ist niemals „einfach“. Sie ist, verwickelt, vielseitig, komplex, unübersichtlich, ein hin und her, ein sowohl als auch. In der Trauer befindet man sich in einer Verwirrung der Verleugnung des Verlustes, der Wut darüber, der Akzeptanz, den Erinnerungen und dem Finden neuer Verhaltensstrukturen. Beratung und Begleitung fördern eine Entwicklungd ieser Verworrenheit. Jedoch braucht nicht jeder eine professionelle Trauerbegleitung. Das Umfeld von Familie, Freunden, Nachbarschaft, Kollegium ist in vielen Fällen bereits ausreichend hilfreich. Ein freundlicher Blick, ein „Reden lassen“, ein „Es tut mir leid“, ein Händedruck sind gute „erste Hilfe“ bei einer Begegnung mit Trauernden – und dies immer wieder.

Was auch das Umfeld eines Trauernden wissen sollte: Trauer kann und soll man nicht verhindern. Sie endet nicht, aber sie verändert Ihren Charakter. Jeder Verlust verstärkt bereits erlebte Trauer. Jeder trauert anders – auf seine eigene Weise – wie es zu ihm und seiner Beziehung zu dem verlorenen passt.

Nach einem langen Applaus und einigen Interessierten Fragen des Publikums, bedankte sich Prof. Dr. Lukas Radbruch, der Vorsitzende der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. Rheinbach - Meckenheim - Swisttal mit einem Strauß Blumen bei Frau Müller für Ihre bedeutende und wichtige Arbeit.

Weitere Informationen über Monika Müller finden Sie unter: www.monikamueller.com
©C. Halder, im November 2022. Fotos zum Vergrößern bitte anklicken

Kurznachrichten