Ökumenische Hospizgruppe e. V.
Rheinbach . Meckenheim . Swisttal

Den Tagen mehr Leben geben

Wir möchten in einer für Sie schwierigen Zeit, trotz notwendigem Abstand, Kontakt und Begegnung gestalten. Für Einzelgespräche und Beratungen sind wir daher weiterhin über unser Hospiztelefon 0177 2178 337 für Sie erreichbar! Ein Besuch zu den Bürosprechstunden ist nicht möglich!

  ⟹   Gruppe für trauernde, verwaiste Eltern (unter Termine)

Wir sind ein ambulanter Hospizdienst, der Schwerkranke, Sterbende und Trauernde in der Region Rheinbach, Meckenheim und Swisttal begleitet.
Wenn Sie Begleitung oder Unterstützung wünschen, wählen Sie bitte : 01772178337. Sie erreichen unter dieser Mobilfunknummer unsere Koordinatorinnen. Sie erreichen uns auch gerne montags zwischen 10 und 12 Uhr über die Festnetznummer 02226 - 900 433.

Auch außerhalb der Bürozeiten können Sie gerne unsere Festnetznummer anrufen. Sprechen Sie bitte eine Nachricht auf den Anrufbeantworter und hinterlassen Sie eine Telefonnummer für den Rückruf. Wir - ohne im Büro anwesend zu sein - sehen, dass Sie angerufen haben und rufen schnellstmöglich zurück.

MITGLIEDERVERSAMMLUNG im September 2021

In diesem Jahr waren wir für die Mitgliederversammlung in der Friedenskirche in Meckenheim zu Gast. Prof. Dr. Lukas Radbruch berichtete zu Beginn über die Entwicklung des §217 „Geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung“.Auf der Internetseite vom DeutschenHospizundPalliativVerband und dem Bundesfassungsgericht kann man sich umfassend zu dem Thema informieren. Das Bundesverfassungsgericht erklärte das Urteil vom Februar 2020 für nichtig. Bis sich jedoch die neue Regierung gefunden hat, liegt das Gesetz nun erstmal „auf Eis“. Jedoch treibt es die Menschen und natürlich auch die Ärzteschaft um. Prof. Radbruch berichtete von seinen Erfahrungen aus der Praxis.

Mitgliederversammlung 2021

Was tun, wenn jemand an Eigentötung denkt und um Unterstützung bittet? Zunächst einmal ins Gespräch kommen, denn jede Willensäußerung ist ernst zu nehmen. Erst wenn man verstanden hat, wie es zu diesem Entschlussgekommen ist, können überhaupt eventuelle Alternativen angeboten werden. Und gegen die meisten Ängste gibt es diese. Die Hospiz- und Palliativarbeit ist somit auch Suizid-Prävention.

Suizidwünsche entstehen oft aus der Angst heraus, zur Last zu fallen, vor Schmerzen und Atemnot oder dem Gefühl, anderen „ausgeliefert sein“. Bei einigen Ängsten können Ärzte helfen – bei anderen ist auch die Gesellschaft ein Teil des Problems und diese können auch nur in der Gesellschaft gelöst werden. Es wurde beispielhaft die Alterseinsamkeit genannt, die zu dem Wunsch führen kann, dieses als nicht mehr lebenswert empfundene Leben, zu beenden.

Erstaunlich ist der Umstand, dass das nationale Suizidpräventionsprogramm durch Spenden finanziert werden muss – wohingegen die Beratung zur Beihilfe zum Suizid staatlich gefördert werden soll.

Aus dem Kreis der Mitglieder kam die Anregung, den Umgang mit dem Wunsch nach Beihilfe zum Suizid in die Ausbildung der Sterbebegleitenden aufzunehmen. Die bereits zertifizierten ehrenamtlichen SterbebegleiterInnen des Vereins, haben sich in diesem Jahr schon sehr ausführlich mit dem Thema auseinandergesetzt.

© Monika Matern - im Oktober 2021

Gesprächs-Café für Trauernde in Rheinbach wieder möglich

Endlich können sich Trauernde wieder in unserem Gesprächs-Café in Rheinbach mit Menschen in ähnlicher Lebenssituation austauschen. Dieses Angebot ist kostenfrei und wird von unseren zertifizierten TrauerbegleiterInnen begleitet.

Eine Voranmeldung ist erforderlich. Bitte rufen Sie uns unter 02226‑900433 an. Sprechen Sie Ihren Namen und eine Rückrufnummer auf unseren Anrufbeantworter. Wir melden uns schnellstmöglich und stimmen mit Ihnen einen möglichen Termin ab.

Das Café findet zwei mal im Monat in neuer Räumlichkeit statt. Der Raum ist in der 3. Etage - und leider ist durch die Hochwasserkatastrophe der Aufzug immer noch außer Betrieb. Wir hoffen, dass sich dies bald wieder ändert!

M. Matern, im September 2021

Kurznachrichten

Ich begleite (sterbende) Menschen. Junge Menschen in der Hospizarbeit

Junge Menschen in der Hospizarbeit

Ich begleite (sterbende) Menschen. Ohne ehrenamtliches Engagement hätte sich die Hospizarbeit in Deutschland nicht etabliert - und ohne dieses wichtige und spannende Ehrenamt ist sie auch in Zukunft nicht denkbar. Uns ist es wichtig, dass das hospizliche Ehrenamt so vielfältig wie unsere Gesellschaft ist. Wir möchten mehr Männer dafür begeistern, mehr Menschen mit Mitgrationserfahrung und noch mehr junge Menschen. Denn es gibt sie schon, die 18- bis 30-jährigen Hospizbegleiter:innen. In unserem Film "Ich begleite (sterbende) Menschen." zeigen wir, wie das aussehen kann.
©Deutscher Hospiz- und PalliativVerband e.V. ... Film ansehen »