Ökumenische Hospizgruppe e. V.
Rheinbach . Meckenheim . Swisttal

Herzlich Willkommen

Wir sind ein ambulanter Hospizdienst, der Schwerkranke, Sterbende und Trauernde in der Region Rheinbach, Meckenheim und Swisttal begleitet.
Wenn Sie Begleitung oder Unterstützung wünschen, wählen Sie bitte : 01772178337. Sie erreichen unter dieser Mobilfunknummer unsere Koordinatorinnen.


Infoabende Befähigungskurs

  • 29. August 2018, 15:30 Uhr, Swisttal-Heimerzheim, Maria Magdalena Kirche, Sebastianusweg 5-7
  • 29. August 2018, 18:00 Uhr, Meckenheim, Klosterstr. 50, Seniorenhaus St. Josef
  • 30. August 2018, 18:00 Uhr, Rheinbach, Römerkanal 11, Haus am Römerkanal

Gesprächs-Café Rheinbach

  • Montag 20.08.2018
  • Montag 03.09.2018

Gesprächs-Café Meckenheim

  • Dienstag 28.08.2018
  • Dienstag 11.09.2018

Neuer Befähigungskurs

Zu Hause sterben dürfen. Das wünschen sich die meisten Menschen. Früher war es selbstverständlich, einen lebensbedrohlich Erkrankten zu Hause zu betreuen. Heute wird es selten gelebt. Die Gründe sind vielfältig. Menschliche Zuwendung ist gerade im Sterbeprozess wichtig.

Doch wie begegnet man Menschen in dieser Lebensphase? Die Koordinatorinnen der ambulanten Ökumenischen Hospizgruppe e.V. Rheinbach – Meckenheim – Swisttal bieten im Herbst 2018 einen neuen Befähigungskurs für ehrenamtliche Sterbebegleiter an. Der Kurs wird rund 100 Unterrichtsstunden umfassen, und die Teilnehmer erhalten die Qualifikation zum Sterbebegleiter.

Für alle, die sich für die Hospizarbeit interessieren und sich ehrenamtlich betätigen möchten, bieten die Koordinatorinnen vorab wieder Infotermine zur Hospizgeschichte, zur Ökumenischen Hospizgruppe, zu den Kursinhalten, den Anforderungen, dem Zeitaufwand und den Terminen an.

  • 29. August 2018, 15:30 Uhr, Swisttal-Heimerzheim, Maria Magdalena Kirche, Sebastianusweg 5-7
  • 29. August 2018, 18:00 Uhr, Meckenheim, Klosterstr. 50, Seniorenhaus St. Josef
  • 30. August 2018, 18:00 Uhr, Rheinbach, Römerkanal 11, Haus am Römerkanal

Für Vorabinformationen wenden Sie sich gerne an unsere Koordinatorinnen

©Monika Matern, 12.7.2018

LETZTE Hilfe – kann man lernen

v.li: Heimleitung Sabine Jacobs; Koordinatorinnen Claudia Wilmers u.
                                Andrea Kleinfeld von der Ökumenischen Hospizgruppe, Pflegedienstleitung
                                Anja Schmitz , Quartiersmanagerin Katharina Wilhelm
v.li: Heimleitung Sabine Jacobs; Koordinatorinnen Claudia Wilmers u. Andrea Kleinfeld von der Ökumenischen Hospizgruppe, Pflegedienstleitung Anja Schmitz , Quartiersmanagerin Katharina Wilhelm eigene Quelle

Der Kurs im Haus am Römerkanal am Mittwoch den 13. Juni war ausgebucht. Die Ökumenische Hos-pizgruppe e.V. und das ev. Altenzentrum „Haus am Römerkanal“ hatten gemeinsam den Kurs „LETZTE Hilfe” im Andachtsraum organisiert.

Mit einem Text aus dem Buch „Momo” stimmte Andrea Kleinfeld, Koordinatorin der Ökumenischen Hospizgruppe e.V., auf das Thema Tod und Abschied ein. Zunächst waren die Teilnehmer etwas be-fangen. Frau Kleinfeld ermutigte jedoch, aufkommende Fragen sofort zu stellen. Letztendlich ist es auch ein wichtiges Ziel dieses Kurses, Menschen zu ermutigen, sich mit den Themen Sterben als Teil des Lebens, Vorsorgen und entscheiden, Leiden lindern und Abschied nehmen zu beschäftigen und die Lebensqualität am Lebensende zu verbessern.

A. Kleinfeld und C. Wilmers präsentierten. Sie vertreten die Meinung:
                                    Ein ernstes Thema verträgt zwischendurch auch eine Portion Humor.
A. Kleinfeld und C. Wilmers präsentierten. Sie vertreten die Meinung: Ein ernstes Thema verträgt zwischendurch auch eine Portion Humor. eigene Quelle

Dr. Georg Bollig hat diesen Kurs aufgrund seiner Erfahrungen als Palliativmediziner und Notarzt zu-sammengestellt. Letzte Hilfe soll zum Allgemeinwissen werden und genau wie Erste Hilfe von jedermann geleistet werden können. Zwischen beiden gibt es Parallelen. Eine wichtige ist: Jeder kann es lernen – jeder kann etwas tun. Manches ist so einfach und doch so wirkungsvoll. Claudia Wilmers, ebenfalls Koordinatorin in der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. brachte den Kursteilnehmern das „Praktische” nahe: Dasein, zuhören, Nähe spüren lassen. Oder mit einem befeuchteten Wattestäbchen die Trockenheit im Mund nehmen – und dies mit einer Lieblings-Flüssigkeit. Geliebte Düfte im Raum vermitteln dem Kranken ein Gefühl von Geborgenheit und Normalität. Mit Anderem kann man für sich selber vorsorgen z.B. mit einer Patientenverfügung und damit den Angehörigen und sich selber helfen, wenn man irgendwann einmal nicht mehr selber entscheiden kann.

©Monika Matern, 25.6.2018

Ratgeber: Patientenverfügungen

Seit dem 01.09.2009 gibt es ein Gesetz, dass Patientenverfügungen als Willenserklärungen in Bezug auf medizinische Maßnahmen anerkannt werden müssen. Sie müssen schriftlich verfasst und unterschrieben sein und der Verfasser/die Verfasserin muss volljährig sein. Der Bundesgerichtshof hat 2016 noch ergänzt, dass die Patientenverfügung konkret sein muss und auf die eingetretene Situation zutreffen muss. Gibt es keine Patientenverfügung, wird der mutmaßliche Wille der Betroffenen ermittelt.

Es gibt viele Vordrucke, die einem das Erstellen erleichtern sollen. Oft stiften diese aber mehr Verwirrung. Wir empfehlen, in einer Patientenverfügung die Ideen von einem eigenen würdevollen Leben darzustellen und danach auf konkrete Maßnahmen einzugehen. Dafür können Erläuterungen hilfreich sein, so zum Beispiel notiert in der Patientenverfügung des Bayrischen Justizministeriums oder in der Christlichen Patientenverfügung.

Seit dem 01.09.2009 gibt es ein Gesetz, dass Patientenverfügungen als Willenserklärungen
                                      in Bezug auf medizinische Maßnahmen anerkannt werden müssen

Wir empfehlen, eine Patientenverfügung zu verfassen und gleichzeitig jemanden zu benennen, der oder die im eingetretenen Fall für Sie sprechen kann. So entbinden Sie andere Menschen davon, schwierige Entscheidungen in Ihrem Namen treffen zu müssen. Unsere Hospizgruppe bietet individuelle Beratungen zur Patientenverfügung kostenfrei an.

Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf und vereinbaren Sie einen Termin. Im Gespräch mit geschultem Personal lassen sich viele Fragen klären.
© Monika Matern, Claudia Wilmers 15.5.2018

Kurzmeldungen



Welthospiztag 2017

Am 13. und 14. Oktober 2017 gab es anlässlich des Welthospiztages unseren Aktionsstand in Rheinbach. Die Raiffeisenbank hatte hierfür ihr Foyer zur Verfügung gestellt.
©Filmteam der Staatlichen Glasfachschule Rheinbach: Alexander Brahm, Mirco Berger, Jannik Lierfeld, Liam Balzert.



Neujahrsempfang der FDP in Rheinbach

Zum Neujahrsempfang der Liberalen im Rheinbacher Himmeroder Hof
FDP Vorsitzende Fr. Vogt, Manfred Engler, FDP-Schatzmeisterin Fr. Jung.
23.03.2018 Rheinbach

Zum Neujahrsempfang der Liberalen im Rheinbacher Himmeroder Hof war auch Manfred Engler (2. Stellv. Vorsitzende) von der Ökumenischen Hospizgruppe geladen. So hatte er Gelegenheit, auch die Arbeit der Hospizgruppe in der Region vorzustellen. Es wurde nicht nur Politik gemacht, sondern auch für den guten Zweck gesammelt. Passend war dann auch das Kästner-Zitat von Tamara Vogt: Wird`s besser, wird`s schlimmer, fragt man alljährlich, seien wir ehrlich, Leben ist immer lebensgefährlich.
Monika Matern © Foto: Sebastian Ruland



Bridgeclub spendete

Meckenheim im Januar -
Bridgeclub spendete für die Hospizarbeit

Alljährlich sammelt der Bridgeclub Meckenheim beim Weihnachtsturnier für einen guten Zweck. In diesem Jahr konnte Prof. Dr. Lukas Radbruch (Vorsitzender der Ökumenischen Hospizgruppe e.V.) dann von Hartmut Manseck (Vorsitzender des Bridgeclub Meckenheim) die Spende entgegennehmen. Hiermit soll die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer in der Sterbe- und Trauerbegleitung unterstützt werden. Die Ökumenische Hospizgruppe freut sich über dieses Engagement und die Unterstützung aus der Region – für die Region.
Monika Matern