Ökumenische Hospizgruppe e. V.
Rheinbach . Meckenheim . Swisttal

Den Tagen mehr Leben geben

Wir sind ein ambulanter Hospizdienst, der Schwerkranke, Sterbende und Trauernde in der Region Rheinbach, Meckenheim und Swisttal begleitet.
Wenn Sie Begleitung oder Unterstützung wünschen, wählen Sie bitte : 01772178337. Sie erreichen unter dieser Mobilfunknummer unsere Koordinatorinnen. Sie erreichen uns auch gerne montags zwischen 10 und 12 Uhr über die Festnetznummer 02226 - 900 433.

Auch außerhalb der Bürozeiten können Sie gerne unsere Festnetznummer anrufen. Sprechen Sie bitte eine Nachricht auf den Anrufbeantworter und hinterlassen Sie eine Telefonnummer für den Rückruf. Wir - ohne im Büro anwesend zu sein - sehen, dass Sie angerufen haben und rufen schnellstmöglich zurück.

Gedenkgottesdienst am 30.10.2020 in der Ev. Gnadenkirche Rheinbach

Angesichts der Entwicklung der Coronavirus-Inzidenzzahlen und der Sorge um die Gesundheit jedes einzelnen Besuchers fühlt sich die Ökumenische Hospizgruppe e.V. dazu verpflichtet, schweren Herzens den für den 30.10.20 in der Ev. Gnadenkirche Rheinbachs geplanten Gedenkgottesdienst erneut auf unbestimmte Zeit zu verschieben.

Es ist auch deshalb so bedauerlich, weil gerade dieser geplante Gottesdienst mit dem Leitspruch: „Möge die Straße uns wieder zusammenführen“ insbesondere für jene Menschen gedacht war, die in den zurückliegenden Monaten von einem Angehörigen ohne eine entsprechende Feier Abschied nehmen mussten.


Trauer-Spaziergang

Wer einen Menschen verloren hat, dürfte sich gerade in Zeiten von Corona mit seinen Kontaktbeschränkungen in seiner Trauer allein fühlen. Da eine Zusammenkunft in Räumen beim beliebten Gesprächs-Café für Trauernde der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. immer noch nicht möglich ist, wird nun als Alternative ein gemeinsamer Spaziergang angeboten.   ⟹  


Wir möchten in einer für Sie schwierigen Zeit, trotz notwendigem Abstand, Kontakt und Begegnung gestalten. Für Einzelgespräche und Beratungen sind wir daher weiterhin über unser Hospiztelefon 0177 – 2178 337 für Sie erreichbar! Von einem Besuch zu den Bürosprechstunden bitten wir abzusehen.
Weitere Informationen:  www.netzwerk-brs.de 
Netzwerk Hospiz- und Palliativversorgung Bonn/Rhein-Sieg

Welthospiztag 2020

Hallo, Ihr Lieben, gerade bin ich aus Rheinbach zurück: Habe endlich mit meiner Frau die tolle Ausstellung im Glaspavaillion angeschaut- wir sind beide begeistert!
Sehr informativ, sehr ideenreich , sehr geschmackvoll und - so meine Frau : so liebevoll! Unsere Gratulation zu dem gelungenen Werk! Und mein Dank eines alten Hospizlers an Alle, die daran mitgewirkt haben!
Mögen noch viele Besucher dorthin finden! Seid herzlich gegrüßt Euer Bernd in Meckenem

„Bis wir uns wiedersehen“ – Ausstellung zum Welthospiztag in Rheinbach

Unter Corona lebensbedrohlich Erkrankten, Sterbenden und Trauernden beizustehen war monatelang nahezu unmöglich und ist immer noch nur unter strengen Hygienemaßnahmen möglich.

So wird auch die Eröffnung der Ausstellung am Freitag den 9. Oktober um 16 Uhr durch den Schirmherren Stefan Rätz, zum Schutz aller Teilnehmer und Besucher, unter freiem Himmel am Glaspavillon an der Glasfachschule in Rheinbach stattfinden.

Am Objekt ist ausreichend überdachter Platz vorhanden – trotzdem möchten wir Sie bitten, an eine Mund-Nasenmaske zu denken, um diese bei Bedarf zur Hand zu haben.

Interessierte sind herzlich eingeladen sich unsere Ausstellung „Bis wir uns wiedersehen“ vom 9. – 25. Oktober anzusehen.

In diesem Jahr war es eine besondere Herausforderung, eine Form zu finden über die Hospizarbeit zu informieren, die trotz Corona möglichst vielen Menschen eine Teilnahme ermöglicht. Die Ausstellung kann jederzeit von außen besichtigt werden. Jedes Fenster, jeder Glaskasten stellt ein Thema der Hospizarbeit aus.

Es geht um Trauer, Tod und Sterben aber auch um Erinnerung und Umgang mit dem eigenen Tod. Sie zeigt u.a. die breite Fächerung der Hospizarbeit in der Region.

Dies ist auch die Gelegenheit, Arbeiten von Anne Stammler mit ihren Skulpturen und Bildern zu sehen, die sie der Hospizgruppe dankeswerter Weise für dieses Event zur Verfügung stellt.

Ein gedeckter Tisch erinnert daran, dass es irgendwann auch wieder die beliebten Gesprächscafés für Trauernde geben wird, die wie vieles andere auch, durch die Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht mehr stattfinden können.

Jedoch planen wir Trauernden einen regelmäßigen Spaziergang in kleiner, begleiteter Gruppe anzubieten, solange das Wetter dies zulässt. Einzelgespräche sind – unter Einhaltung der Hygieneregeln – jederzeit möglich. Auch kann man sich in der Ausstellung Leseanregungen holen. Die beliebtesten Titel aus dem eigenen Buchbestand sind ausgestellt. Die Bücher können im Hospizbüro – nach vorheriger Anmeldung – ausgeliehen werden.

Das Motto der Ausstellung ist auch im Gedenkgottesdienstes „Möge die Straße uns wieder zu-sammenführen“ am 30. Oktober in der Gnadenkirche in Rheinbach wiederzufinden. Letztendlich warten wir im Leben wie auch nach dem Tod eines geliebten Menschen auf Begegnung.

Muss leider erneut auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Die Teilnehmerzahl für den Gottesdienst muss leider beschränkt werden. Bitte melden Sie sich unbedingt in unserem Büro telefonisch an: 02226/900 433.

©Monika Matern, im Oktober 2020

Mitgliederversammlung und Vorstandswahl unter Corona-Bedingungen

In diesem Jahr fand die Mitgliederversammlung des Hospizvereins unter erschwerten Bedingungen statt. Der Termin im April musste kurzfristig wegen des Corona-Logdown wieder abgesagt werden. Dann gab es lange Versammlungsbeschränkungen.

Und endlich – am 22. September – war dann durch den ausreichenden Platz im Rheinbacher Stadttheater sowie ein umfassendes Hygienekonzept eine Versammlung möglich.

Nachdem die Rechenschaftsberichte des Vorsitzenden Prof. Dr. Radbruch, der Koordinatorinnen, des Schatzmeisters und der Kassenprüfer vorgetragen worden waren, wurden für die nächsten drei Jahre der neue Vorstand und die Kassenprüfer gewählt.

Die bisherigen Kassenprüfer Elisabeth Schlösser-Lückenbach und Kurt Backes gaben ihre Aufgaben an Doris Heidtmann-Kappler und Manuela Hummel ab. Beide hatten die Arbeit des Vereines jahrelang aktiv unterstützt. Vorstandswahlen 2020

Auch im geschäftsführenden Vorstand gab es etwas Bewegung. Er besteht nun aus Prof. Dr. Lukas Radbruch als Vorsitzender, Dieter Engels als 1. Stellvertr. Vorsitzender, Manfred Engler als 2. Stellvertr. Vorsitzender, Christine Hohendorff als Schatzmeisterin, Hans-Josef Bayer als stellvertr. Schatzmeister und Monika Matern als Schriftführerin.
Herr Bayer hatte das Amt des Schatzmeisters seit Bestehen des Vereines inne und freut sich nun auf vielleicht etwas ruhigere Zeiten.

Die Reihen der Beisitzer haben sich zur vorhergehenden Periode um Dr. Julia Burian aus Rheinbach erweitert. Die bisherigen Beisitzer Dr. Kristina Federau, Waltraud Glössner, Matthias Mölleken, Dr. Peter Claus Göttlich, Claudia Müller-Bück, Kurt Surges, Christine von Gadow und Erwin Stroth wurden alle wiedergewählt.

Michael Eschweiler stand, nach langjähriger Arbeit als Beisitzer für die Hospizbelange in Swisttal, nicht mehr zur Wahl und auch nicht Christel Schwerdtfeger. Prof. Dr. Lukas Radbruch entpflichtete am Ende die Ausscheidenden und bedankte sich für ihre ehrenamtliche Arbeit.

©Rheinbach im Oktober 2020 Monika Matern, Foto Elfie Engler

Nicht alles ist in dieser Zeit möglich - aber wir tun alles was möglich ist.

Derzeit sind in jeglichem Miteinander Einschränkungen zu spüren. Auch wir als ambulanter Hospizdienste sind in unserer zentralen Tätigkeit, d.h. schwerstkranke und sterbende Menschen und deren An- und Zugehörige zu begleiten, weiterhin eingeschränkt. Doch wir versuchen in dieser für alle so schwierigen Zeit gegen Vereinsamung und Isolation anzukämpfen. Unsere Koordinatorinnen und ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter stehen ihnen aber auch jetzt mit all ihrem Wissen und Empathie zur Verfügung.

Zurzeit wird die direkte Begleitung zwar durch E-Mails, Online-Chats, Postkarten und Telefonate ersetzt. Aber wenn eine Begleitung gewünscht wird, kann man sich wie bisher vertrauensvoll an uns unter 0177/2178 337 wenden. Eine unserer Koordinatorinnen wird sich schnellstmöglich melden und in einem ersten Gespräch Fragen beantworten und verabreden was möglich ist.

Abschied von Pater Weiland

Rheinbach 13.7.2020 Kurt Surges

Die Hospizgruppe Rheinbach-Meckenheim-Swisttal verabschiedete sich von Pater Friedel Weiland, der nach langen Jahren seiner seelsorgerischen Arbeit Rheinbach verlässt und nach Limburg zurückkehrt.

Pater Weiland hat uns als Ökumenische Hospizgruppe lange Jahre als katholischer Seelsorger begleitet. Insbesondere bei den regelmäßigen ökumenischen Gedenkgottesdiensten für die Verstorbenen, die wir in dem Vorjahr begleitet haben, hat er mit Dr. Römheld den Angehörigen und den ehrenamtlich tätigen Hospizhelfern Mut und Trost zugesprochen.

Pater Weiland

Das Bedürfnis Trauernder war so groß, dass wir seit Jahren diese Gedenkfeier für alle Personen öffnen, die eines lieben Menschen gedenken. Der für das Jahr 2020 geplante Gottesdienst fiel den Coronabeschränkungen zum Opfer.

In der Hoffnung, dass im Herbst solche Gottesdienste wieder möglich sein werden, planen wir eine Gedenkfeier am 30. Oktober unter dem Leitgedanken “Möge die Straße uns zusammenführen“. Dabei soll insbesondere jener Menschen gedacht werden, für die in den letzten Monaten keine entsprechende Verabschiedungsfeier möglich war. Leider wird Pater Weiland diese Feier nicht mehr mitgestalten.

Wir wünschen ihm alles Gute für den bevorstehenden “Un”-Ruhestand.”

Kurznachrichten