Ökumenische Hospizgruppe e. V.
Rheinbach . Meckenheim . Swisttal

Den Tagen mehr Leben geben

Trauer-Spaziergang

Wer einen Menschen verloren hat, dürfte sich gerade in Zeiten von Corona mit seinen Kontaktbeschränkungen in seiner Trauer allein fühlen. Da eine Zusammenkunft in Räumen beim beliebten Gesprächs-Café für Trauernde der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. immer noch nicht möglich ist, wird nun als Alternative ein gemeinsamer Spaziergang angeboten.   ⟹  


Wir möchten in einer für Sie schwierigen Zeit, trotz notwendigem Abstand, Kontakt und Begegnung gestalten. Für Einzelgespräche und Beratungen sind wir daher weiterhin über unser Hospiztelefon 0177 – 2178 337 für Sie erreichbar! Von einem Besuch zu den Bürosprechstunden bitten wir abzusehen.
Weitere Informationen:  www.netzwerk-brs.de 
Netzwerk Hospiz- und Palliativversorgung Bonn/Rhein-Sieg

Wir sind ein ambulanter Hospizdienst, der Schwerkranke, Sterbende und Trauernde in der Region Rheinbach, Meckenheim und Swisttal begleitet.
Wenn Sie Begleitung oder Unterstützung wünschen, wählen Sie bitte : 01772178337. Sie erreichen unter dieser Mobilfunknummer unsere Koordinatorinnen. Sie erreichen uns auch gerne montags zwischen 10 und 12 Uhr über die Festnetznummer 02226 - 900 433.

Auch außerhalb der Bürozeiten können Sie gerne unsere Festnetznummer anrufen. Sprechen Sie bitte eine Nachricht auf den Anrufbeantworter und hinterlassen Sie eine Telefonnummer für den Rückruf. Wir - ohne im Büro anwesend zu sein - sehen, dass Sie angerufen haben und rufen schnellstmöglich zurück.

Endspurt 2020 mit Achims Sportshop 01.12. – 31.12.2020

Auch in diesem Jahr will Achims Sportshop gerne den Jahresendspurtlauf veranstalten.
                    Leider kann der Lauf diesmal nicht wie sonst gemeinsam stattfinden – aber man wird wieder für den guten Zweck unterwegs sein.
Foto: ©Alfred Eich
Auch in diesem Jahr will Achims Sportshop gerne den Jahresendspurtlauf veranstalten.
                    Leider kann der Lauf diesmal nicht wie sonst gemeinsam stattfinden – aber man wird wieder für den guten Zweck unterwegs sein.
Teilnehmer 2019
Auch in diesem Jahr will Achims Sportshop gerne den Jahresendspurtlauf veranstalten.
                    Leider kann der Lauf diesmal nicht wie sonst gemeinsam stattfinden – aber man wird wieder für den guten Zweck unterwegs sein.
Teilnehmer 2019

Auch in diesem Jahr will Achims Sportshop gerne den Jahresendspurtlauf veranstalten. Leider kann der Lauf diesmal nicht wie sonst gemeinsam stattfinden – aber man wird wieder für den guten Zweck unterwegs sein. Gegen eine beliebige Spende erhält man im Sportshop eine Startnummer, mit dieser kann dann jeder seine Lieblingsstrecke laufen.

Wer seine Startnummer bis zum 31.12.2020 um 13 Uhr zurück bringt, nimmt automatisch an einer Verlosung von Achims Sportshop teil. Zu gewinnen gibt es ein paar Schuhe der Firma Salomon. Gerne kann man Achims Sportshop die Laufbilder unter dem #endspurt 2020 zukommen lassen oder in den sozialen Netzwerken posten. Auch in diesem Jahr ist unsere Hospizgruppe die Empfängerin der Spenden. Herzlichen Dank!

die Zeit verschwimmt

so ohne feste Termine im Kalender, ohne Vorfreude auf Weihnachtsmärkte und Weihnachtsfeiern, ohne die Planung für ein großes Weihnachtsfest bekommt der Alltag ein wenig „Allerlei“.

Trotzdem erinnern wir daran, dass am Sonntag der erste Advent ist. Und auch wenn wir uns neue Rituale in diesem Jahr überlegen müssen, gehen wir auf ein Fest der Hoffnung und der frohen Botschaft zu.

Nehmen wir ein bisschen davon mit in unser tägliches Einerlei!
©Koordinatorinnen

Der Trauer begegnen – unsere Ausstellung

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, fühlen wir uns unendlich einsam und meinen, die Welt müsste stehenbleiben vor so viel Leid. Wir zerbrechen, zerreißen, verlieren die Bodenhaftung. Diese Trauer ist ein Weg, auf dem wir uns im besten Fall selbst wiederfinden.

Das möchte die Ökumenische Hospizgruppe im November mit der Fortführung ihrer Ausstellung im Glaspavillon an der Glasfachschule verdeutlichen.

Dort ist der Weg der Trauer vom Dunkel ins Helle dargestellt. Am Ende bleibt die Erinnerung, die dann durchaus noch schmerzhaft sein kann. Eine Matroschka, zerbrochen, einsam, auf der Höhe eines Berges und am Ende als die Gewissheit des eigenen Selbst, verbildlicht die Stationen eines individuellen Weges.

Jeder Mensch muss seinen eignen Zugang zur Trauer und zum Trost finden. Menschen aus dem Verein haben sich mit dem Thema befasst und Worte formuliert, Zitate gesammelt, die sie selbst getröstet haben. Trauer braucht Rituale, Dinge, an die man sich halten kann. Den Glauben oder die Vergänglichkeit der Natur, das Ablegen beschwerender Steine und auch die Hoffnung auf eine federleichte Leichtigkeit. Trauer braucht Begleitung, braucht das Gespräch. Wir bieten uns an, auch in Coronazeiten in Form von Einzelgesprächen und Spaziergängen.

Bitte melden Sie sich in unserem Büro wenn Sie begleitet werden möchten: 02226/900 433. Sprechen Sie Ihren Namen und Ihre Telefonnummer bitte auf unseren Anrufbeantworter. Er wird regelmäßig abgehört und wir rufen Sie schnellstmöglich zurück!

Weitere Ausstellungen sind bereits in Planung. Es lohnt sich, immer mal wieder an der Vitrine am Glaspavillon entlang zu schlendern.

„Bis wir uns wiedersehen“ – Ausstellung zum Welthospiztag in Rheinbach

Unter Corona lebensbedrohlich Erkrankten, Sterbenden und Trauernden beizustehen war monatelang nahezu unmöglich und ist immer noch nur unter strengen Hygienemaßnahmen möglich. So fand auch die Eröffnung der Ausstellung am Freitag den 9. Oktober um 16 Uhr durch den Schirmherren Stefan Raetz, zum Schutz aller Teilnehmer und Besucher, unter freiem Himmel am Glaspavillon an der Glasfachschule in Rheinbach statt.

Interessierte hatten die Gelegenheit sich die Ausstellung der Ökumenische Hospizgruppe e.V „Bis wir uns wiedersehen“ vom 9. – 25. Oktober 2020 anzusehen. Es war eine besondere Herausforderung, eine Form zu finden über die Hospizarbeit zu informieren, die trotz Corona möglichst vielen Menschen eine Teilnahme ermöglichte. Die Ausstellung konnte jederzeit von außen besichtigt werden. Jedes Fenster, jeder Glaskasten stellte ein Thema der Hospizarbeit aus. Es ging um Trauer, Tod und Sterben aber auch um Erinnerung und Umgang mit dem eigenen Tod. Sie zeigte u.a. auch die breite Fächerung der Hospizarbeit in der Region.

Dies war auch die Gelegenheit, Arbeiten von Anne Stammler mit ihren Skulpturen und Bildern zu sehen, die sie der Hospizgruppe dankeswerter Weise für dieses Event zur Verfügung stellte.

Ein gedeckter Tisch erinnerte daran, dass es irgendwann auch wieder die beliebten Gesprächscafés für Trauernde geben wird, die wie vieles andere auch, durch die Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht mehr stattfinden können.

Wir bieten Trauernden einen regelmäßigen Spaziergang in kleiner, begleiteter Gruppe an, solange das Wetter dies zulässt. Einzelgespräche sind – unter Einhaltung der Hygieneregeln – jederzeit möglich. Auch konnte man sich in der Ausstellung Leseanregungen holen. Die beliebtesten Titel aus dem eigenen Buchbestand waren ausgestellt. Die Bücher können im Hospizbüro – nach vorheriger Anmeldung – sogar ausgeliehen werden.

Kurznachrichten